Beratung bei Manipulation und Abwertung in Aachen
Sie zweifeln an sich selbst, obwohl Sie eigentlich genau spüren, dass etwas nicht stimmt. Sie fragen sich, ob Sie überempfindlich, „zu viel“ oder schlicht im Unrecht sind – während die andere Person immer wieder einen Weg findet, die Schuld bei Ihnen zu lassen. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, haben Sie möglicherweise eine toxische Beziehung erlebt – als Partnerin oder Partner, als Kind, als Mitarbeiterin oder Freund. In meiner Praxis in Aachen und per Zoom biete ich Hilfe bei narzisstischem Missbrauch.
Mein Angebot
Was bedeutet narzisstischer Missbrauch?
Narzisstischer Missbrauch beschreibt ein wiederkehrendes Beziehungsmuster, bei dem eine Person systematisch die Bedürfnisse, Gefühle und die Wahrnehmung einer anderen Person untergräbt – oft subtil und für Außenstehende kaum sichtbar. Typische Mechanismen einer toxischen Beziehung sind Schuldumkehr, Gaslighting (das gezielte Infragestellen der eigenen Wahrnehmung), abwechselnd Idealisierung und Abwertung sowie eine stetige, meist unterschwellige Kritik.
In meiner Arbeit mit den Opfern von malignen, pathologischen Narzissten hat sich ein Schwerpunkt beim verdeckten pathologischen Narzissmus ergeben. Im Gegensatz zu offenen Narzissten sind diese Narzissten charmant – und dadurch genial in der Manipulation ihrer Opfer und der sie umgebenden „Flying Monkeys“.
Der hilflos-verzweifelte Umgang mit diesen toxischen Beziehungen führt im Extremfall in den Suizid – dann, wenn das Opfer immer weiter versucht, den Täter durch noch mehr Liebe und Rationalität zu beeindrucken.
Meine Arbeit mit Betroffenen in Aachen
Mein eigener Zugang zu diesem Thema geht dabei über die reine Beschreibung der Muster hinaus:
In meinem Buch „Wie normal sind Sie?“ schildere ich den Fall einer Mutter-Tochter-Beziehung: Die sehr intelligente Tochter unternimmt während ihrer Ausbildung zur Psychotherapeutin in der Arbeit mit mir einen letzten Versuch, doch noch aus dem Sumpf ihres Leidens herauszukommen.
Typische Anzeichen einer toxischen Beziehung
Häufig berichten Betroffene von Mustern wie:
ständige Schuldumkehr – am Ende sind immer Sie diejenige oder derjenige, die/der sich entschuldigt
das Gefühl, „verrückt“ zu werden, weil die eigene Erinnerung an Ereignisse infrage gestellt wird
abwechselnd übertriebene Zuwendung und plötzliche, unerklärliche Kälte oder Abwertung
zunehmende Isolation vom eigenen sozialen Umfeld, Familie oder Freundeskreis
ein schleichender Verlust des Vertrauens in die eigene Wahrnehmung und die eigenen Entscheidungen
Für wen ist die Beratung sinnvoll?
Diese Begleitung richtet sich an Menschen, die eine toxische Beziehung erlebt haben oder gerade erleben – unabhängig davon, in welchem Rahmen:
- in einer Partnerschaft
- im Verhältnis zu einem Elternteil oder anderen Familienmitgliedern
- am Arbeitsplatz, etwa gegenüber Vorgesetzten
- im Freundeskreis
Wenn ein Mensch in Ihrem Umfeld eine Borderline-Diagnose hat, finden Sie auf meiner Seite Beratung für Angehörige bei Borderline weiterführende Informationen.
Ablauf & Rahmenbedingungen
Alle Angebote finden in meiner Praxis in Aachen oder per Zoom statt. Vereinbaren Sie ganz einfach über das Kontaktformular ein Kennenlern-Gespräch und wir schauen gemeinsam, wie ich Ihnen weiterhelfen kann.
- Kennenlern-Gespräch: kostenlos, ca. 30 Minuten
- Honorar: 120 €/Std.
- Format: Einzelsitzungen, in der Praxis oder online
Hinweis: Mein Angebot umfasst soziologische Beratung und Begleitung außerhalb der Heilkunde. Die Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen gehören nicht dazu. Die Beratung ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Warum Beratung bei mir?
Meine eigenen Erfahrungen mit passiver Aggression und mit einer sehr gut aussehenden jungen Frau – einer verdeckten pathologischen Narzisstin –, in die ich mich verliebt hatte, haben mich besonders für die bösartigen Manipulationen hinter der freundlichen Fassade des verdeckten pathologischen Narzissten sensibilisiert.
Erst wenn meine Klienten erleben und begreifen, dass der Weg aus der Opferrolle darüber führt, sich zunächst einmal radikal als Opfer zu fühlen, können sie sich aus dieser Beziehung befreien. Das scheint paradox, ist aber oft sehr viel hilfreicher, als zu früh Selbstwirksamkeit und Verantwortung für das Geschehene zu übernehmen.
