Soziologische

Gestalttherapie

Willkommen! Ich bin Gerhard A. Schwartz, Gestalttherapeut (DVG), Diplom-Soziologe und Kapitän (AG). Gemeinsam finden wir realistische Lösungen für Ihre Probleme mit und in Ihren sozialen und gesellschaftlichen Strukturen.

„Die Wahrheit wird dich befreien!“​

Über mich

Gerhard A. Schwartz

Diplom-Soziologe/ Gestalttherapeut (DVG)/ Kapitän (AG)

Gerhard A. Schwartz

Die von mir entwickelte Soziologische Gestalttherapie integriert auf der Basis der von mir konzipierten kausalwissenschaftlichen Struktur-Soziologie Wissenschaft und spirituelle Weisheit.

Persönlichkeitsstrukturen in Wechselwirkung mit sozialen und gesellschaftlichen Strukturen verursachen objektiv Ihr typisches und abweichendes Verhalten. Neue Konditionierungen können es verändern.

Als Realist suche ich mit Ihnen die objektive Ursache Ihres Problems, jenseits des konstruktivistisch kranken Zeitgeistes, der zunehmend psychische Probleme verursacht.

Bei psychosozialen Problemen entdecken wir gemeinsam im Rahmen einer authentischen Beziehung Ihre wahren Bedürfnisse.

Ihre tatsächliche Persönlichkeitsstruktur mit Ihrem Potential und Ihren Grenzen und Ihr tatsächliches und Ihr optimales Verhältnis von sozialer Nähe und Distanz auf verschiedenen Ebenen sind dabei entscheidend.

Du kannst die Wahrheit ignorieren, aber nicht die Folgen deiner Ignoranz!

Mein neuestes Buch​

Wie normal sind Sie?

Der authentische Therapeut und die therapeutische Beziehung

“Wie normal sind Sie?” ist eine Zumutung – aber eine heilsame. Es richtet sich an Menschen, die psychisch leiden – und an diejenigen, die ihnen helfen wollen, an Angehörige, Partner:innen, Kolleg:innen und Eltern und nicht zuletzt an Therapeut:innen, Berater:innen und alle, die professionell mit psychischem Leid zu tun haben – und wissen: Die Standardantworten reichen längst nicht mehr aus.

Teil 1 - Kapitel 9

Mutter, Tochter und eine bittere Wahrheit

EIN BEISPIEL FÜR EINE ARBEIT AN DER REALISTISCHEN SELBSTWAHRNEHMUNG IN MEINER PRAXIS

In meiner Praxis hat sich über die Jahre ein Schwerpunkt in der Arbeit mit extremen Ausprägungen menschlicher Persönlichkeitsstruktur gebildet – von Hochbegabung über Autismus (oft in Kombination) bis hin zu schweren Persönlichkeitsstörungen. Besonders häufig: verdeckter, pathologischer Narzissmus und Borderline-Störungen mit fließenden Übergängen in soziopathologische oder psychopathische Verhaltensweisen. Wobei – und das ist entscheidend – meist nicht die Täter:innen, sondern deren verzweifelte Opfer den Weg zu mir finden. Der letzte Versuch – Mutter und Tochter in der Sackgasse …

Eine junge Frau, selbst in therapeutischer Ausbildung, kommt gemeinsam mit ihrer Mutter zu mir. Es ist der letzte Versuch, nach fast zehn Jahren verschiedenster Therapieversuche, doch noch zu einer Klärung zu kommen. Eine Empfehlung einer Kollegin und das Drängen der Mutter, doch noch einmal auf Vergebung und Versöhnung zu setzen, haben sie zu diesem Schritt bewegt.

In der ersten Sitzung erkläre ich beiden meine Arbeitsweise: Wir werden nicht primär auf Versöhnung oder Vergebung hinarbeiten, sondern auf eine realistische Rekonstruktion ihrer Beziehung. Ob daraus Nähe oder ein Kontaktabbruch entsteht, ergibt sich aus der Authentizität dieses Prozesses. Beide stimmen zu.

Bereits nach wenigen Sitzungen zeichnet sich ein deutliches Bild ab. Die Mutter übernimmt zwar verbal Verantwortung für den emotionalen Missbrauch ihrer Tochter im Jugendalter – sie bittet sogar um Verzeihung.

Gleichzeitig klagt sie darüber, dass ihre Tochter durch überzogene Erwartungen und falsche Beschuldigungen die familiären Treffen immer wieder zerstöre. Ihr jetziger Ehemann – der zweite Partner nach einer Trennung vom alkoholabhängigen Vater – habe deshalb jeglichen Kontakt zur Tochter abgebrochen. Sie selbst sei aber weiter zur Versöhnung bereit – wenn (!) die Tochter endlich ihr Verhalten ändere.

Die Tochter wiederum versucht immer wieder, unter Tränen und mit eindringlichen Worten zu erklären, dass ihre Mutter Tatsachen verdreht, sie falsch beschuldigt – und in entscheidenden Punkten schlichtweg die Unwahrheit sagt.

Ich schlage vor, dass beide zusätzlich zu den gemeinsamen Sitzungen auch Einzelsitzungen mit mir vereinbaren können – auf Wunsch werden deren Inhalte später zusammen besprochen.

Einzelgespräch mit der Tochter – die Rollen werden sichtbar

Die Tochter nimmt das Angebot als Erste wahr. Ich schildere ihr meine Eindrücke: In meiner Wahrnehmung präsentiert sich ihre Mutter ruhig und überlegt – während die Tochter wie ein kleines Mädchen immer wieder verzweifelt um Verständnis fleht. Ich benenne klar, wie viel Macht und Kontrolle die Mutter in dieser Beziehung ausstrahlt – auch wenn sie sich selbst als bemühtes Opfer darstellt.

Kurz darauf meldet sich auch die Mutter zum Einzeltermin. Sie beklagt, dass sie sich von mir nicht richtig verstanden fühle. Sie tue doch alles für eine Versöhnung. Die Vergangenheit sei nicht zu ändern – doch irgendwann müssten die ständigen Vorwürfe aufhören. Ihre Tochter solle endlich vergeben. Noch am selben Abend schickt mir die Mutter eine E-Mail: Darin geht es kaum um den Konflikt zwischen den beiden. Stattdessen listet sie die generellen Beziehungsprobleme ihrer Tochter auf. Ich solle ihr bitte dabei helfen, im Leben klarzukommen – die Mutter-Tochter-Beziehung sei schließlich nur eine von vielen.

Konfrontation mit der Realität – die Maske beginnt zu bröckeln

In der nächsten gemeinsamen Sitzung frage ich, ob die Mutter ihre E-Mail vorlesen möchte. Zögerlich stimmt sie zu. Danach bitte ich beide, ihre Gefühle offen und deutlich auszudrücken – zuerst die Tochter, dann die Mutter.

Die Tochter ist tief getroffen – und dieses Mal gelingt es ihr, eine konkrete Lüge in der E-Mail zu entlarven: eine frei erfundene Behauptung über ein Gespräch mit ihrer Schwester. Die Mutter muss einräumen, dass das nicht stimmt – bezeichnet es aber lapidar als „Versehen“.

Jetzt bricht bei der Tochter etwas auf. Erstmals wird sie wütend, greift ihre Mutter offen an, benennt Lüge und Manipulation. Ich fordere die Mutter auf, ebenfalls ihre Emotionen ehrlich auszudrücken. Doch sie lehnt ab – sie könne das nicht. Sonst würden ihre Depressionen, unter denen sie leide, wieder schlimmer.

Abbruch

Beim nächsten Termin passiert, was ich bereits im Einzelgespräch mit der Tochter angekündigt hatte: Die Mutter erklärt die Therapie für sinnlos. Es ginge ihr doch um Versöhnung. Sie habe Verantwortung übernommen, alles versucht – und dennoch werde ihr weiter Missbrauch vorgeworfen. Das könne sie nicht mehr akzeptieren. Nach 15 Minuten verlässt sie die Praxis. Der Kontakt ist abgebrochen. Die Tochter ist erneut am Boden zerstört. Wieder wurde ihre Perspektive ignoriert. Wieder ist sie angeblich schuld. Und trotzdem entscheidet sie sich weiterzumachen – weil sie spürt, dass wir dem Kern ihres Leidens endlich näherkommen.

Amazon-Bewertungen

Mareia AngelRezension aus Deutschland vom 9. Juli 2025
„Wie normal sind Sie?“ von Gerhard A. Schwartz ist kein klassischer Lebenshilfe-Ratgeber – vielmehr ein präzise formulierter Weckruf mit Tiefgang. Statt gängiger Selbstoptimierungs-Floskeln liefert Schwartz eine analytische, zum Teil schonungslos ehrliche Auseinandersetzung mit destruktiven Beziehungsmustern und gesellschaftlich verinnerlichten Normvorstellungen. Bereits der erste Teil überzeugt durch seine eindringlichen Fallbeispiele: Sie sind realitätsnah, ungeschönt und dennoch getragen von einem klaren therapeutischen Impuls – nicht zur Verurteilung, sondern zur Klärung und zum Selbstschutz. Der Autor schreibt nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Klarheit, Haltung und Erfahrung. Das Buch fordert auf, das eigene Beziehungsumfeld nicht nur emotional, sondern auch strukturell zu hinterfragen. Besonders hervorzuheben ist der zweite Teil, der das Werk auf ein außergewöhnliches Niveau hebt: Schwartz gelingt es, psychologische, philosophische und soziologische Perspektiven zu verweben, ohne die Lesbarkeit aus den Augen zu verlieren. Gerade dieser gesellschaftliche Weitblick hebt das Buch aus der Masse vergleichbarer Titel hervor. Fazit: „Wie normal sind Sie?“ ist eine intellektuell wie emotional fordernde Lektüre – kein sanftes Trostpflaster, sondern ein klärender Blick in den Spiegel. Für Leser:innen mit Interesse an Gestalttherapie, psychischer Gesundheit und sozialer Dynamik bietet es gleichermaßen Erkenntnisgewinn wie praktische Orientierung. Ein kluges, aufrüttelndes Werk mit nachhaltiger Wirkung.
Amazon KundeRezension aus Deutschland vom 1. Oktober 2025
„Wie normal sind Sie?“ von Gerhard A. Schwartz ist kein typisches Therapeuten-Geschwurbel – sondern ein kluges, ehrliches und manchmal überraschend unterhaltsames Buch über das, was uns „normal“ erscheinen lässt (oder auch nicht). Mit viel Fachwissen, einem guten Gespür für Menschen und einem erfrischend ehrlichen Blick auf die therapeutische Beziehung zeigt Schwartz, wie wichtig realistische Selbstwahrnehmung für unsere psychische Gesundheit ist. Und ganz ehrlich: Nach der Lektüre fühlt man sich ein bisschen weniger „kaputt“ und ein bisschen mehr „menschlich“. Der Stil ist fundiert, aber nie trocken – eher so, als würde ein schlauer, aber sympathischer Therapeut mit einem Kaffee in der Hand über das Leben plaudern. Und dabei merkt man: Normal ist auch nur eine Einstellungssache. Tiefgründig, authentisch und mit einem Augenzwinkern – ideal für alle, die sich (und andere) ein Stück besser verstehen wollen. Dafür gibt es volle 5 Sterne! 😉
Amazon KundeRezension aus Deutschland vom 11. September 2025
„Wie normal sind Sie?“ ist kein gewöhnlicher Ratgeber, sondern ein mutiges und kluges Buch, das mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat. Gerhard A. Schwartz schreibt klar, ehrlich und ohne Schönfärberei. Besonders die Fallbeispiele im ersten Teil fand ich eindringlich und zugleich befreiend – sie zeigen, wie sehr uns destruktive Beziehungen prägen können und geben praktische Impulse für Selbstschutz. Der zweite Teil hebt das Ganze auf eine noch tiefere Ebene, indem er gesellschaftliche Strukturen in den Blick nimmt. Das ist anspruchsvoll, aber sehr bereichernd. Wer bereit ist, sich mit unbequemen Wahrheiten auseinanderzusetzen, wird hier nicht enttäuscht. Ein aufrüttelndes Buch mit echter Wirkung!

Weitere Informationsquellen​

Veröffentlichungen

Buchcover "Der freie Wille"

Der ‚freie Wille‘ und die Feinde der Freiheit

Aufbruch zu einer kausalwissenschaftlichen Struktur-Soziologie im Geist Durkheims

Buchcover "Demokratie und Autokratie"

Die Integration von Demokratie und Autokratie

Die Vision einer autoritär geführten Basisdemokratie

Facebook-Gruppen

Soziologische Gestalttherapie

In dieser Gruppe geht es um die Skizze einer besonderen Form der dialogischen Gestalttherapie, die auf eine neue Art psychologische und soziologische Aspekte integriert.

Kausalwissenschaftliche Struktur-Soziologie

In dieser Gruppe geht es um die realistisch-wissenschaftliche Erklärung sozialer Phänomene auf der Basis einer konsistenten und kohärenten, wissenschaftstheoretisch fundierten soziologischen Theorie.

Mein Angebot​

Was biete ich Ihnen an?

Als Gestalttherapeut (DVG), Diplom-Soziologe und Kapitän (AG) löse ich mit Ihnen zusammen Ihre Probleme mit sich und Ihrem Umgang mit den sozialen und gesellschaftlichen Strukturen, in denen Sie leben.

Und zwar realistisch, und nicht wie heute üblich, im konstruktivistisch-absurden „Alles ist möglich!“-Modus, der viele Menschen krank macht.

Alle Angebote finden in meiner Praxis in Aachen oder per Zoom statt. Honorar 120€/Std.

Therapiesitzung

Soziologische Gestalt-Beratung/-Therapie/-Supervision

Wer seine subjektive Wahrnehmung von sich selbst und/oder seinen Klienten und die sozialen und gesellschaftlichen Strukturen, in denen er lebt /sie leben realistisch integrieren will, findet die Antworten hier.

Familientherapie

Erziehungsberatung und Familientherapie

Als familylab-Seminarleiter biete ich Unterstützung bei Problemen in Ihrer Familie.

Fortbildung für Therapeuten

Fortbildung Soziologische Gestalttherapie

Therapeuten aller Fachrichtungen können in diesem Rahmen eine konsistente und kohärente Ergänzung ihrer Arbeit im Sinne eines kausalwissenschaftlichen Fundaments erhalten, wie es in meinem Buch „Wie normal sind Sie?“ (s.o) angedeutet und skizziert wird.

Therapeuten Fortbildung

Fortbildung kausalwissenschaftliche Struktur-Soziologie

Zentrale Thesen:

1. Soziale und gesellschaftliche Strukturen verursachen die Verhaltensverteilungen innerhalb der jeweiligen Struktur.

2.  Abweichungen innerhalb dieser Verhaltensverteilungen entstehen durch Unterschiede zwischen den Persönlichkeitsstrukturen der Individuen.

Das von mir entwickelte Gesamtkonzept im Geist von Durkheim von den ontologischen/ epistemologischen Grundlagen bis zur Empirie wird vermittelt.

Grundlage bildet das oben erwähnte Buch. Mehr Stichworte finden Sie hier

Kennenlern-Angebot

kostenloses Gespräch (ca. ½ Std) in der Praxis in Aachen oder per Zoom
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